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SZ-Artikel: „Haltet mal die Luft an“ von Werner Bartens

Juni 25, 2013

Anfang Februar 2013 erschien in der Süddeutschen Zeitung ein Artikel mit obigem Titel.  Werner Bartens, Leiter des Wissenschaftsressorts bei der SZ, ist u.a. durch seine preisgekrönten Bücher bekannt. Als Mediziner und Autor nimmt er sich gerne den Gesundheitsmarkt vor.

Diesmal schrieb er über Entspannungsverfahren, u.a. auch über die Atemtherapie. Klar, dass ich mich hier einmischen muss. Vor allem liegt mir daran, zwischen Atemtherapie und Atemtherapie (oder Atemlehre) zu unterscheiden. Werner Bartens hat wohl noch keine Erfahrung mit dem zugelassenen Atem und seiner tiefgreifenden Wirkung. Er kann deshalb nur durch die Brille des geführten Atems seine Rechercheergebnisse beurteilen. Eine ausführliche Rezension zu seinem Artikel finden Sie bei CAM Media.Watch

Der geführte Atem hat eine eher oberflächliche Wirkung. Er bleibt auf der Ebene des Bewusstseins. Dies ist in bestimmten Situationen durchaus hilfreich und sinnvoll, z.B. in der medizinischen Atemtherapie, bei Atemtechniken für Sprecher oder  Sänger und natürlich auch im Sport.

Der zugelassene, erfahrbare Atem bewegt sich auf der Schwelle vom Bewusstsein zum Unbewussten. Hier geht es nicht um Machbares oder um Leistung. Hier geht es um die Übung des „geschehen lassens“. Es geht um die Kunst, zuzuschauen wie ES in mir atmet. Dabei experimentieren wir mit Achtsamkeit, Bewegung und Körperhaltung um herauszufinden, was der jeweils individuelle Atem braucht, damit er sich optimal entfalten kann – und zwar ohne schon wieder nachzuhelfen.  Dies fällt den Menschen der heutigen Zeit viel schwerer als das machbare.

Leider gibt inzwischen Kurzzeit-Ausbildungen, in denen niemals das tiefe Verständnis über den natürlichen, gelassenen Atem entwickelt werden kann, wie es AFA-anerkannte Schulen vermitteln.  Die Arbeits- und Forschungsgemeinschaft für Atemtherapie/-pädagogik e.V. (AFA) ist ein Zusammenschluss von langjährig ausgebildeten AtemtherapeutInnen/-pädagogInnen. Sie finden dort Studien und Forschungsergebnisse, die die Wirksamkeit der Atemtherapie AFA (R) z.B. bei Asthma bronchiale und Burnout nachweisen. Ausgebildete AtemtherapeutInnen/-pädagogInnen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

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